The Beach! Unzählige Kinobesucher und Filmegucker, vermutlich auch alle anderen, haben den Film schon einmal gesehen. Mindestens! Der Film in dem Leonardo DiCaprio eine nicht nur landschaftlich gesehen ganz nette Insel findet.
Zufällig liegt genau diese Insel nur 1km Luftlinie von Ko Phi Phi entfernt, was wiederum nur 1 Std. von Ko Lanta entfernt ist. Früher noch unberührt und nur von einer kleinen Gruppe Freaks besiedelt, werden heutzutage täglich tausende Touris auf die Insel kutschiert. Alle mit dem einen Ziel: Maya Bay! Die Bucht in der DiCaprio n kleinen Hai killt...obwohl es hier eigentlich gar keine Haie gibt.
Sobald die Longtailboats, die Speedboats oder die eigene Yacht, je nachdem wie man's mag/kann, die Bucht ansteuern, verändern sich die Mienen der Filmefans von hochgespannt auf prüfend ( "Ist das hier wirklich die Bucht? Ist der Eingang nicht zu breit? Sah im Film aber anders aus.. Wo ist der Weg, der zum Dorf führte?" ) zu alter-shice-ist-hier-VIEL-los! Von einsamer Traumbucht zur Traumbucht mit Baggerseefeeling!
Der Sand weiß und weich wie man es sich vorstellt, das Wasser klar und türkis wie man es sich wünscht. Nur eben die Leute nerven. Shice Touris*_*
Unser größter "The Beach"-Fan war trotzdem glücklich und ließ sich spontan zu einem Sanddiebstahl hinreißen...
Neben DER Bucht, bietet die Insel aber auch noch andere Lagunen und weitere Buchten, die natürlich auch alle von den anderen Booten angefahren wurden. Man konnte schnorcheln ( bei Verlust von Schnorchel und/oder Taucherbrille: 1500 Baht ), schwimmen und Fotos machen.
Zu unserem Glück bemerkte unsere Besatzung nicht, dass Lena nicht merkte, dass sich ihr Schnorchel unbemerkt in Richtung des 7m unter uns befindlichen Meeresboden davonmachte. Ich wollte ihn noch unbemerkt retten, musste nach 20 cm aber aufgeben - Wasser im Schnorchel!
Ko Phi Phi die nächstgelegene Insel von Maya Bay, ist bekannt geworden durch das vermutlich häufigste Bild, welches man über google findet, die Landzunge zwischen den beiden Karstfelsen. Der Sand ist hell und das Wasser einladend blau. Doch das Bild, welches die totale Idylle hervorzieht, wird durch durchgehende Wellblechütten, Dreck, Gestank und partywütiger Touris ( yeah! ) zerstört.
Also den ersten Gedanken, vielleicht auch hier 1-2 Tage zu bleiben, verworfen und überlegt, doch nach Ao Nang mitzureisen. Manus Eltern freute es, denn die mussten eh dort hin, um nach Hause zu kommen.
Dienstag, 23. April 2013
Sonntag, 21. April 2013
Ko Lanta II
Unser normaler Tagesablauf war: Aufstehen, am Strand treffen, am Strand abwechselnd liegen und baden, zwischendurch was essen, natürlich am Strand und abends Essen gehen. Bevorzugt am Strand.
Um dieser tristen Eintönigkeit zu entkommen, liehen wir uns vom muslimischen Nachbarguesthouse gelegentlich einen Roller.
5€ ärmer, dafür ne 125er unter'm Arsch und das Gefühl der Freiheit auf den Strassen Ko Lanta's. Wobei man auf solch einer kleinen Insel nicht unbedingt von Freiheit sprechen kann..und ob's wirklich ne 125er war, mag auch bezweifelt werden. Zu zweit kamen wir kaum n Berg hoch...
Bis auf die Strände und Buchten gibt's auf Ko Lanta nicht so richtig viel zu gucken.
Aus diesem Grund ging's gleich zum inselinternen Highlight, dem örtlichen Nationalpark. Dieser befindet sich im Süden der Insel. 100m vor dem eigentlichen Park wurde man aufgefordert 100 Baht/Pers. Eintritt zu zahlen. Wahlweise könne man noch 20 Baht draufpacken, um die 100m mit'm Roller fahren zu dürfen. "Hah! 20 Baht mal vier, nur um 100 m zu fahren?! Das sparen wir lieber." FAIL!!
Dass die Straße bergab führte, deutete sich zwar an, die 50% Gefälle hinter der ersten Kurve dagegen nicht.
Im Nationalpark erwarteten uns dann freilaufende Affen, ein ca. 1 m langer Varan, ein sehr schöner Strand usw. Sieht man ja alles auf den Fotos;)
Am Nachmittag fanden wir dann zufällig einen kleinen Restaurantengeheimtipp. Direkt am Strand gelegen, befindet sich dort ein kleines Holzhüttenrestaurant von Big Mama und ihrem dauerbekifften Mann. Günstig, viel und very friendly. Das reichte, dass wir auch zukünftig mehrmals dort essen ( und trinken ) waren.
Laut einer Studie verbringen Frauen fast drei Jahre ihres Lebens mit Shoppen.
Und das trotz der zum Teil absolut überteuerten Klamotten in Europa. In Thailand kosten die original Copy's nur einen Bruchteil davon, was wohl einer der Hauptgründe sein dürfte, dass das allgemeine Shopping bzw. das "nur mal eben gucken" einer der Haupturlaubsaktivitäten von Frauen ist. In jedem Dorf in Thailand gibt es mind. einmal die Woche Markt. An diesem Tag kommen die Händler und Händlerinnen, bauen ihre Stände auf, preisen ihre Klamotten der vorbeigehenden Damenwelt an, während die Männer alle gleich schon nach dem zweiten Stand leicht genervt hinterher latschen, in der Hoffnung, dass alle Stände die gleiche Auswahl haben, damit der Marktbesuch ein schnelles Ende nehmen kann. Oder aber, dass die Preise so dermaßen hoch sind, dass man den Kauf des x-ten Kleides ohne schlechtem Gewissen verneinen kann. Da hier in Thailand aber weder Erstes noch Zweites zutreffen, muss Mann damit leben, mind. einen ganzen Urlaubstag anstatt mit Bier am Strand mit Plastiktüten in der Hand auf'm Markt zu verbringen.
Wäre es möglich, hätten "unsere" Frauen den täglichen Markt im Norden von Ko Lanta sicher auch häufiger als einmal besucht. Nur waren sie beide auf uns bzw. unsere Roller angewiesen, weswegen es bei einem Marktbesuch blieb.
Das Shoppingcenter wurde glücklicherweise erst am Abreisetag entdeckt..
Die Leere des Marktes lässt sich vermutlich damit begründen, dass wir genau zur Mittagshitze da waren..
Neben dem ganzen Gechille, Geshoppe und Gerelaxe, musste auch mal getrunken werden, um anschließend die nahegelegene Drogenhöhle zu besuchen. Der ein oder andere von uns hat sicher einen bleibenden Eindruck hinterlassen*_*
Um dieser tristen Eintönigkeit zu entkommen, liehen wir uns vom muslimischen Nachbarguesthouse gelegentlich einen Roller.
5€ ärmer, dafür ne 125er unter'm Arsch und das Gefühl der Freiheit auf den Strassen Ko Lanta's. Wobei man auf solch einer kleinen Insel nicht unbedingt von Freiheit sprechen kann..und ob's wirklich ne 125er war, mag auch bezweifelt werden. Zu zweit kamen wir kaum n Berg hoch...
Bis auf die Strände und Buchten gibt's auf Ko Lanta nicht so richtig viel zu gucken.
Aus diesem Grund ging's gleich zum inselinternen Highlight, dem örtlichen Nationalpark. Dieser befindet sich im Süden der Insel. 100m vor dem eigentlichen Park wurde man aufgefordert 100 Baht/Pers. Eintritt zu zahlen. Wahlweise könne man noch 20 Baht draufpacken, um die 100m mit'm Roller fahren zu dürfen. "Hah! 20 Baht mal vier, nur um 100 m zu fahren?! Das sparen wir lieber." FAIL!!
Dass die Straße bergab führte, deutete sich zwar an, die 50% Gefälle hinter der ersten Kurve dagegen nicht.
Im Nationalpark erwarteten uns dann freilaufende Affen, ein ca. 1 m langer Varan, ein sehr schöner Strand usw. Sieht man ja alles auf den Fotos;)
Am Nachmittag fanden wir dann zufällig einen kleinen Restaurantengeheimtipp. Direkt am Strand gelegen, befindet sich dort ein kleines Holzhüttenrestaurant von Big Mama und ihrem dauerbekifften Mann. Günstig, viel und very friendly. Das reichte, dass wir auch zukünftig mehrmals dort essen ( und trinken ) waren.
Laut einer Studie verbringen Frauen fast drei Jahre ihres Lebens mit Shoppen.
Und das trotz der zum Teil absolut überteuerten Klamotten in Europa. In Thailand kosten die original Copy's nur einen Bruchteil davon, was wohl einer der Hauptgründe sein dürfte, dass das allgemeine Shopping bzw. das "nur mal eben gucken" einer der Haupturlaubsaktivitäten von Frauen ist. In jedem Dorf in Thailand gibt es mind. einmal die Woche Markt. An diesem Tag kommen die Händler und Händlerinnen, bauen ihre Stände auf, preisen ihre Klamotten der vorbeigehenden Damenwelt an, während die Männer alle gleich schon nach dem zweiten Stand leicht genervt hinterher latschen, in der Hoffnung, dass alle Stände die gleiche Auswahl haben, damit der Marktbesuch ein schnelles Ende nehmen kann. Oder aber, dass die Preise so dermaßen hoch sind, dass man den Kauf des x-ten Kleides ohne schlechtem Gewissen verneinen kann. Da hier in Thailand aber weder Erstes noch Zweites zutreffen, muss Mann damit leben, mind. einen ganzen Urlaubstag anstatt mit Bier am Strand mit Plastiktüten in der Hand auf'm Markt zu verbringen.
Wäre es möglich, hätten "unsere" Frauen den täglichen Markt im Norden von Ko Lanta sicher auch häufiger als einmal besucht. Nur waren sie beide auf uns bzw. unsere Roller angewiesen, weswegen es bei einem Marktbesuch blieb.
Das Shoppingcenter wurde glücklicherweise erst am Abreisetag entdeckt..
Die Leere des Marktes lässt sich vermutlich damit begründen, dass wir genau zur Mittagshitze da waren..
Neben dem ganzen Gechille, Geshoppe und Gerelaxe, musste auch mal getrunken werden, um anschließend die nahegelegene Drogenhöhle zu besuchen. Der ein oder andere von uns hat sicher einen bleibenden Eindruck hinterlassen*_*
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