Ja ihr habt richtig gelesen, wir besuchten nicht nur einen normalen Zoo, sondern auch einen Insekten Zoo :) auf Lenas Wunsch, auf welchen wir später zu sprechen kommen:) bzw. Ihr die Bilder sehen werdet. Da wir die letzten Tage immer früh aufstehen mussten, begann dieser Tag ( 18.02.13) "erst" um 10 Uhr. Gleich nebenan haben wir uns einen Roller gemietet und sind in Richtung normalen Zoo gefahren. Im Reiseführer haben wir ein Sandwich-Café gefunden, welches Wurst, dunkles Brot und KÄSE anbietet. Also haben wir dort gehalten und auf Manus Wunsch, draußen an der Hauptstraße gesessen und unser "europäisches Frühstück" genossen. It was great;) gut gestärkt ging es dann in den Chiang Mai Zoo. Tickets hatten wir ja schon von "Flight of the Gibbon" mit Eintritt zu den Pandabären und einem Busshuttel. Normalerweise muss man sonst für alle möglichen Sachen, wie zB Pandas extra zahlen. Wofür man den Busshuttel braucht, haben wir dann auch schnell verstanden, als wir die Karte des Zoos bekommen haben, welche eine Halbtagestour und eine Ganztagestour anbietet. Der erste Stop war bei den Nilpferden, sehr beeindruckend für Manu :-D
......................finde das Nilpferd!!!
Die anschliessenden Pandas waren nur am fressen und nicht sonderlich interessant.
Also schnell weiter zu den Löwen, Tigern, Leoparden und Geparden.
Diese konnte man mit einem langen Holzstock, an deren Spitze Fleisch steckte, füttern. Viele Schulklassen und Kindergärten liefen im Park herum, sodass wir uns entschieden in die Vogelvouliere abzutauchen. Was wir dort auffanden, waren aber nicht nur Vögel, sondern riesen fette schwarze Spinnen, diese haben unser Interesse mehr geweckt, leider sah man sie nicht auf den Fotos:(
Da wir den Tag "so spät" starteten, entschieden wir uns dazu, den Rest des Parks mit dem Bus zu erkunden und dann weiter mit dem Roller zum Siam Insect Zoo zu fahren. Dort angekommen, war Manu noch nicht sooo begeistert, doch schon kurz nach dem Eingang, erwachte sein Interesse.
Es ist Wahnsinn, welche Insekten so in der freien Wildbahn und somit ja auch quasi jede Sekunde an uns vorbei krabbeln oder fliegen könnten:) Nachdem wir durch die vielen Räume mit ausgestopften Insekten gegangen waren, kamen wir zu den lebenden Insekten, welche echt crazy sind! Aber fangen wir mal mit denen an, die man aus Deutschland kennt. Wir bekamen Raupen auf die Hand, welche bekanntermaßen zu Schmetterlingen werden und konnten diese im angrenzenden Schmetterlingspark begutachten.
Nun zu den crazy Insekten, weswegen wir ja hier waren..
Wir bekamen Insekten auf die Hand, die aussahen wie grüne Blätter! Die waren super tapsig auf den dünnen Beinchen, dass man Schiss hatte, sie würden herunter fallen.
Danach ging es an verschiedenen Arten von Vogelspinnen vorbei, aber Gott sei Dank, nur in den Käfigen.
Dann kam der erste Schreck, Manu musste eine Schabe auf die Hand nehmen! iiiiiigit , na gut, ich wurde von unseren netten kleinen "Privatführerin" auch überredet und es war gar nicht schlimm:)
Danach ging es wieder an Käfigen vorbei, in denen riesen Grashüpfer saßen, Stocktiere und Gottesanbeterinnen. Auch sehr skurrile Insekten!
Zum Abschied gab es dann noch einen großen Skorpion auf die Hand, dass war echt Hammer :)
Es ging mit dem Roller zurück zum Hotel und abends noch auf den Night Bazar, welcher aber nicht so toll war wie der Sonntagsmarkt. Danach ins Bett, denn morgen geht die Tour zum Elefantencamp um 8 Uhr los...
Montag, 25. Februar 2013
Samstag, 23. Februar 2013
Fliegen wie ein Gibbon..
Heute stand "Flight of the Gibbon" auf'm Plan. Die Affenart "Gibbon" als Vorbild genommen, soll man hier über den Baumkronen des Dschungels von Baum zu Baum fliegen.
Um kurz nach 8h wurden wir vor unserem Guesthouse eingesammelt. Nachdem noch einige andere Möchtegern-Gibbons eingeladen worden waren, ging es mit dem Minibus ca. 60 km außerhalb Chiang Mai's auf ca. 1300m Höhe. Hier befanden wir uns definitiv außerhalb der gewohnten Zivilisation, mitten im Dschungel.
Nach einer kurzen Einweisung ging es für unsere 9-köpfige Gruppe ersteinmal zu einem nahegelegenen Wasserfall. Nachdem wir diesen nach 30 Minuten schwerstkeuchend erklommen hatten, fragten wir uns ernsthaft, warum wir dafür so viel Geld bezahlt haben! Aber die eigentliche Attraktion sollte ja noch folgen..
Nachdem wir also den Wasserfall wieder herabgestiegen waren, wurden wir wieder zurück zum "Camp" gebracht.

Um kurz nach 8h wurden wir vor unserem Guesthouse eingesammelt. Nachdem noch einige andere Möchtegern-Gibbons eingeladen worden waren, ging es mit dem Minibus ca. 60 km außerhalb Chiang Mai's auf ca. 1300m Höhe. Hier befanden wir uns definitiv außerhalb der gewohnten Zivilisation, mitten im Dschungel.
Nach einer kurzen Einweisung ging es für unsere 9-köpfige Gruppe ersteinmal zu einem nahegelegenen Wasserfall. Nachdem wir diesen nach 30 Minuten schwerstkeuchend erklommen hatten, fragten wir uns ernsthaft, warum wir dafür so viel Geld bezahlt haben! Aber die eigentliche Attraktion sollte ja noch folgen..
Nachdem wir also den Wasserfall wieder herabgestiegen waren, wurden wir wieder zurück zum "Camp" gebracht.

Nun sollte es auch losgehen. Wir bekamen jeder passendes Geschirr um den Körper geschnallt, an dem sich mehrere Haken befanden. Anschließend gabs die Helme und die obligatorischen Fotoshootings..
Danach wurden wir dann endlich zur ersten Plattform gebracht.
"Flight of the Gibbon" besteht aus mehreren in ziemlicher Höhe an Bäumen angebrachten Plattformen, zwischen denen jeweils ein Stahlseil ( sog. "Zipline" ) gespannt ist. Nachdem man von einem der beiden Guides an der Zipline befestigt worden war, wurde man von der Plattform geschubst, so dass man an der Zipline zur nächsten Plattform "flog". Die Plattformen und dementsprechend auch die Ziplines waren teilweise 50-60 m über dem Boden, die längste Zipline ist 800 m lang und man soll bis zu 60km/h schnell werden.
Neben dem von-Plattform-zu-Plattfom-fliegen, seilte man sich noch an zwei Stationen über 15 bzw. 25 m ab. An einer weiteren Station macht man eine Art Mini-Bungeejump.
Insgesamt gab es glaub ich 35 Stationen, so dass wir uns 2,5 Std. von Baum zu Baum hangelten..
Es war aufgrund der gut gelaunten Guides sehr lustig! Und vorallendingen ist es wirklich crazy, wenn man in solch einer Höhe auf einer Plattform mitten im Dschungel steht und sich einfach nach vorne fallen lässt bzw., was vorrangig den weiblichen Gästen passierte, geschubst wird:)
Unser Fehler war nur, dass es Sonntag war und dementsprechend "much traffic" auf den Plattformen, was dazu führte, dass wir des Öfteren längere Zeit warten mussten. Auch den Preis von knapp über 80€/Pers. finden wir trotz beinhaltetem Zooeintritt deutlich zu viel.
Aber wir wollen nicht meckern und sind froh, das einmal gemacht zu haben!
Nachdem wir alle Stationen abgeflogen waren, gab es noch ein Buffet, bevor wir wieder zu unserem Hotel zurückgebracht wurden.
Nach kurzer Pause im Zimmer, rafften wir uns nochmal auf und gingen zum 500m entfernten und jedem Sonntag stattfindenden Markt.
Ist Manu sonst immer spätestens nach dem 4. Stand von den sich immer wiederholenden Angeboten gelangweilt, so gab es hierfür diesmal keinen Grund.
Bis auf einige wenige Ausnahmen wie Arm- und Halsbändern etc. gab es wirklich ein riesiges und abwechslungsreiches Angebot von so ziemlich allem was man sich vorstellen kann. Leider begann es ausgerechnet heute Abend zu regnen, so dass unser Marktbesuch nach 30 Min. unfreiwillig zu Ende war..was Lena allerdings nicht daran hindern konnte, sich noch schnell ein neues Kleid zu kaufen..
Nach einem kurzen Besuch in einer Bar, sind wir zurück ins Guesthouse, haben noch Lena's Bruder per Skype zum Geburtstag gratuliert und sind dann ziemlich fertig ins Bett.
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