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Montag, 13. Mai 2013

Ko Phangan

Wieder sitzen wir auf ner Ferry. Diesmal auf'm Weg von Ko Phangan nach Suratthani ( Festland ), von dort mit dem Bus zur Trainstation, mit dem Nachtzug 12 Stunden nach Bangkok, um in der Hauptstadt, und mittlerweile unserer Lieblingsstadt, morgens um 6h anzukommen. 14 Stunden Aufenthalt bevor es mit dem Flieger weiter geht zum nächsten Ziel:

Philippinen!

Eigentlich nicht auf unserer geplanten Route, die ganzen positiven Empfehlungen diverser Traveller konnten wir aber nicht ignorieren! Über 7000 Inseln, einige der besten Tauchgebiete der Welt ( für uns mittlerweile ein echtes Kriterium ), angebliches Thailand-Preisniveau und Hin- und Wegkommen soll auch recht günstig sein.
Wir buchten uns also spontan zwei Tickets Bangkok->Angeles City ( 80 km nördlich von Manila ) mit "Tigarairways" für ca. 90€/Pers.
Als wir "Angeles City" zum ersten Mal googelten, waren wir recht ..ähh.."überrascht"...Die Stadt scheint NUR aus Prostitution zu bestehen, obwohl Prostitution eigentlich verboten ist..ma schaun*_*

Die drei Tage auf Ko Phangan waren mehr als chillig.






Schönes Resort direkt am Strand, Pool, Frühstück, Liegen direkt am Beach und das für 900 Baht ( 23€ ).











Am ersten Abend bekamen wir Besuch von Diene, der hier auf Ko Phangan seinen 9monatigen Urlaub so langsam ausklingen lässt.



Danke nochmal für die ganzen Tipps, haben sie zum Glück aufgeschrieben, hätte sonst schon wieder alle vergessen*_* außer das Neuseeland cooler sein soll als Australien;)

Den zweiten Tag verbrachten wir eigentlich nur am resorteigenen Pool:) buchten die Philippinen, tranken Shakes, aßen Eis und einigten uns darauf, dass wir wohl zu den glücklichsten Menschen dieses schönen Planeten gehören müssen.







Das änderte sich am nächsten Tag kurz, als es während unserer Rollerfahrt plötzlich laut Sssccchhhh...machte. Platten! Zum 3. Mal! Und wieder kurz vor ner Scooterwerkstatt. Komisch! Der kurzzeitige Verdacht, die Werkstätten könnten Nägel oder sowas auf ihrer Höhe verteilen, um die Auftragslage ein wenig zu steigern, wurde schnell verworfen, als uns der der Angestellte unser Ventil zeigte. Komplett herausgerissen....bei 30km/h..wtf?!



...die Werkstatt:


1 Stunde später und 240 Baht ärmer konnten wir dann weiter. Den Roller mit dem neuen, viel zu großen Schlauch zügig wieder abgegeben und meinen Pass zurückbekommen. Wieder hamse nix gemerkt:)
Während unserer Rollertour hatten wir uns die Tickets für die Ferry und den Nachtzug nach Bangkok besorgt.
Die Preise schwankten zwischen 1.200 Baht und 1.800 Baht pro Person..immer schön vergleichen!

Ko Phangan ist eine wunderschöne Insel, sowie wir das in den 3 Tagen überblicken konnten. Leider konnten wir weder die Half- noch die Fullmoonparty mitmachen, aber vielleicht schaffen wir das ja nochmal! Insgesamt waren die drei Tage natürlich viel zu kurz und wir werden sicher irgendwann nochmal zurückkommen!
Fest steht, hier gibt es die traumhaftesten, romantischsten Sonnenuntergänge ganz Thailands!!!!







Freitag, 10. Mai 2013

Kanufahrern auf Ko Tao

An unserem freien Tag zwischen den beiden Tauchkursen liehen wir uns für einen Tag ein Kanu ( oder Kajak? ), um einmal die Insel zu umrunden. Ca. 10% haben wir geschafft..
Für solche Anstrengungen war es einfach viel zu heiß, außerdem lockte uns die Unterwasserwelt viel mehr! Wir schnorchelten also abwechselnd durch die Gegend, während der andere nach Walhaien oder ähnlichen Großkarätern Ausschau hielt.
Selbst beim Schnorcheln gibt es viele Fische, Korallen und Pflanzen zu bestaunen. N Wal kam allerdings nicht vorbei..





















Dienstag, 7. Mai 2013

Diving Sucks...you into a different world!

Weil uns der "Open Water" Tauchkurs so geflashed hat, buchten wir direkt noch einen zweitägigen sog. "Advanced Adventure" Kurs für schlappe 14.000 Baht ( ca. 350€ )*_*
Der Advanced-Kurs beinhaltete fünf Tauchgänge an zwei Tagen. Die Tauchgänge kann man beliebig wählen, bis auf den Deeptauchgang, der fest vorgeschrieben ist. Damit ist man dann berechtigt 30m anstatt wie mit dem "Open Water" 18m tief zu tauchen.
Wir entschieden uns neben dem Deep für Perfekt Buoyancy ( perfekte Austarierung -> auf deutsch: man lernt, wie man sich unter Wasser ausgleicht, also weder zu stark absinkt noch ungewollt stark aufsteigt ), Nightdive, Wreckdive und Navigationdive.



In unserem ersten Tauchgang war also Tieftauchen angesagt. Wir tauchten auf ~27m und machten dort einige Übungen, ob wir in der Tiefe der Stickstoffnarkose erlegen. Dem war leider ( oder zum Glück?! ) nicht so. Bis auf die verkürzte Tauchzeit fühlt man keinen Unterschied zu 18m..nur alles total easäyyy, alle Fische waren suuuper nett, hab mich kurz mit nem "Big Snapper" unterhalten, alle Farben waren greller und alles schwamm viiiiel langsamer an uns vorbei, ich war wie in einer anderen Welt, wie in Trance..Stickstoffnarkose?? Sowas krieg ich nicht..*_*
Am Nachmittag machten wir dann unseren "Perfekt Buoyancy". Auf ca. 10 m runtergetaucht und wieder einige Übungen wie Drehungen, auf der Seite schwimmen, Kopfstand kurz über dem Boden, durch einen speziellen Käfig schwimmen usw. sehr cool!
Am Abend stand dann der Nachttauchgang an. Um 18:30h ging's mit dem Boot raus zur Divesite "White Rock". Kurz bevor es dunkel wurde, sprangen wir ins Wasser. Jeder hatte eine Taschenlampe bekommen, mit der man sich unter Wasser zurecht finden sollte..der Nightdive war "amazing" wie der Ami sagen würden. F*** amazin.. Wir sahen Rochen, Muränen, mega Einsiedlerkrebse, riesen Barracuda ( bestimmt 2 m lang*_* ) und unendlich viele andere große, bunte und komische Fische ziemlich nah an uns vorbeischwimmen. Auf'm dunklen Meeresgrund machten wir dann einige Navigationsübungen. Waren die anderen beiden dran, mussten wir unsere Taschenlampe abdunkeln, so dass wir wenige Minuten im stockdunklen Ozean irgendwo auf'm Grund saßen. Der kurz zuvor gesehene Riesen Barracuda verstärkte unser Sicherheitsgefühl nicht besonders. Genauso wenig wie der ca. 5 m entfernt abhängende Rochen..



Nach 56 Min. war der Tauchgang beendet und DIE ein oder andere von uns darüber nicht gerade traurig:) für DEN ein oder anderen von uns war es dagegen der fetteste Tauchgang von allen!
Ausgeschlafen am nächsten Morgen um 7h trafen wir uns dann erneut in der Tauchschule, um zu unseren letzten beiden Tauchgängen rauszufahren.
Der erste Tauchgang führte uns zum vor der Westküste liegenden Wrack "HTMS Sattakut". Ein Kriegsschiff der Ami's wurde irgendwann an das Thai Militär übergeben. 2011 wurde es dann aussortiert und Ko Tao zur Verfügung gestellt, um all den Touris auch das Wracktauchen näher bringen zu können. In einer feierlichen Zeremonie sollte das Schiff versenkt werden, was dummerweise nicht funktionierte..wegen eines Sturmes zogen sich dann alle Besucherboote zur Insel zurück und kurz darauf ist die "Sattakut" von alleine gesunken. Allerdings an der falschen Stelle, so dass es anschliessend wieder zurück zur gewollten Location gebracht werden musste. Nachdem es dann nochmal umgekippt und wieder aufgerichtet wurde, konnte es endlich zum tauchen genutzt werden.



Das Wrack liegt auf einer Tiefe von 30m. Stickstoffnarkose fühlten wir trotzdem immernoch nicht. Wir müssen also irgendwie nochmal tiefer...aufgrund des Druckes in 30m Tiefe, konnten wir dafür mit einem rohen Eigelb Volleyball spielen:)
Das Beste an diesem Morgen war allerdings ein vermutlicher "Bryde's" Wal, der sich kurz vor unserem Wracktauchgang ca. 200m von unserem Boot entfernt mehrfach an der Wasseroberfläche zeigte. Laut Simone war er mind. 10 m lang. Da kurze Zeit später allerdings mehrere Boote kamen und die Wale wohl sehr scheu sind, war's nach kurzer Zeit wieder vorbei mit der Show.
Am Mittag machten wir dann unseren letzten Tauchgang, den Navigationdive. Am sandigen Grund in einer Tiefe von ca. 10 m machten wir mehrere Übungen, mit und ohne Kompass.
Und zack waren wir "Advanced Adventure"-Taucher. Was uns bis auf die neue Tiefe von 30 m allerdings auch nicht viel bringt:) außer Erfahrung! Was ja auch recht wichtig sein soll beim tauchen:)
Nochmals vielen Dank an Master Divers und speziell an Simone! Es war die bisher wohl aufregendste Woche unserer Reise.

Mittlerweile isses Dienstag, 7.5.13, und wir sitzen auf der Ferry Ko Tao -> Ko Phangan. 3 Nächte nochmal auf die große Nachbarinsel, bevor wir spätestens am 11.05. schon wieder ausreisen müssen..leider ist gerade weder Full- noch Halfmoonparty. Obwohl wir ganz schön ausgetrocknet sind, müssen wir wohl noch bis Malaysia warten:S

Freitag, 3. Mai 2013

Go diving!

Heutzutage findet man kaum noch einen Reiseblog über Asien oder Australien, in dem nicht in mindestens einem ausführlichsten Post den Blogjüngern verklickert wird, wie toll und unbeschreiblich das TAUCHEN sei.
Man fühle sich schwerelos, könne Tiere und Lebewesen hautnah sehen, von denen man vorher noch nie was gehört hat und man entdecke eine komplett neue, einzigartige Welt!
Weil auch wir in Asien und Australien unterwegs sind, darf auch in unserem Blog ein entsprechender Post nicht fehlen. Das bedeutet:
Wir brauchten einen Tauchschein!

Zufällig befanden wir uns gerade auf Ko Tao, der wohl bekanntesten Tauchlernlocation der Welt. Hier reihen sich unzählige Tauchbasen aneinander, die Preise sind im Vergleich zu anderen Orten günstig und die Tauchspots sollen gerade für blutige Anfänger wie uns perfekt sein.

Nach kurzer Recherche fiel unsere Auswahl auf "Master Divers". Super Feedbacks im Internet, man wird in kleinen Gruppen von max. 4 Personen an die "völlig neue Welt" herangeführt und der Preis für einen "Open Water Kurs" lag mit 9000 Baht locker um 100€ unter den Preisen von der Westküste Thailands.

Nachdem wir 1000 englischsprachige Formulare unterschrieben hatten, die sinngemäß besagten, dass wir uns selbst in die Scheiße geritten hätten, wenn wir hier beim Tauchen drauf gehen, konnte es auch schon losgehen.

1. Tag Theorie:
Unsere Gruppe bestand aus zwei amerikanischen Mädels und uns. Da wir nach wie vor kein Wort Englisch sprechen, wurden wir getrennt voneinander in zwei Räume verteilt. Nun hieß es Videos gucken. Und zwar 6 Stück. Jedes ~30 Min. lang. Am Mittag bei 38 Grad. Nur mit Ventilator und regelmäßigem Stromausfall...
Wir waren hochmotiviert. 7 Min. lang...







Nach drei Videos gab's nen Break, danach den Rest! Diesmal etwas sinnvolles:







...unser Stoff:


Theorie geschafft! Dachten wir...wir bekamen jeder ein fettes Tauchbuch mit, in dem ganz genau erklärt wird, wie man vom Normalmensch zum Taucher wird. Das Selbe, was wir eben in 3 Stunden Video gesehen haben...nach jedem Kapitel warten 20 Fragen auf die wortgenaue Antwort. Diese werden wiederum abgefragt und am Ende des Kurses sogar eingesammelt*_*
Der Vorstellung ein bisschen unter Wasser zu schwimmen, schwerelos fühlend einige Drehungen und Pirouetten zu zeigen, um am gleichen Abend noch den Tauchschein abzuholen, wurden hart ausgebremst. Ab jetzt hieß es Urlaubsfeeling adé, Schulzeit-Revival oje!
Wir lernten im Bett, im Restaurant, auf'm Boot, unterwegs, in der Tauchbase. Unseren nächsten drei Tage bestanden aus reinem Input.
Deflator, Tarierjacket, schwimmender Aufstieg, negativer Auftrieb, Dekompressionserkrankung, 1. Atemstufe, 2. Atemstufe, Alternativatemgerät, Lungenembolie, Stickstoff, Grundzeit, Nullzeitgrenze,...um nur einige unserer neuen Vokabeln zu nennen.
Neben der Theorie wurde aber auch schon getaucht:

2. Tag Skills/Theorie:
Der zweite Tag stand ganz, zumindest halb, im Zeichen der Skills unter Wasser. Die erste Hälfte bestand aus Theorieunterricht.
Nachdem wir diesen aber hinter uns gebracht hatten, ging es mit dem Boot zur 15-20 Minuten entfernten Bucht "Japanese Garden".



Weil es wohl immer wieder passiert, dass sich Menschen, besonders aus asiatischen Ländern kommend, zu einem Tauchkurs anmelden, selber aber überhaupt nicht schwimmen können, mussten wir eine kurze Strecke schwimmen und uns anschließend 10 Minuten auf dem Wasser treiben lassen. Nachdem wir geradeso bestanden hatten, bekamen wir zum ersten Mal die komplette Tauchausrüstung angelegt.
Kurzer Check: BC lässt sich in- und deflaten, Manometer zeigt 200 Bar, das AAG hängt an seinem Platz und der Bleigurt ist fest. Passt! Nix verstanden? Wir auch nicht...einfach immer schön nicken! Kann ja nich so schwer sein..
Also ab vom Boot, zum Strand geschnorchelt und los ging's mit den Skills ( Übungen ). Bei den meisten Tauchschulen im Pool, bei "Master Divers" in einer der schönsten Buchten, die wir bisher sehen durften.







Skills ( unter Wasser ):
- Atemgerät aus'm Mund und wieder reinstecken - easy!
- Atemgerät komplett wegwerfen und mit einer weiten Armbewegung wieder einfangen und zurück in Mund - Check!
- seinen Buddy um Luft bitten, Ersatzatemgerät vom Buddy in Mund stecken-cool!
Dann für viele der Horror:
- ein wenig Wasser in die Maske laufen lassen, Kopf nach hinten und Maske mit der Nase ausblasen. Unter Wasser...
- Maske komplett fluten und mit der Nase ausblasen
- Maske abnehmen, wieder aufsetzen und das Salzwasser erneut mit der Nase ausblasen!
Auch bei uns stieß dieser Skill auf keine große Beliebtheit, allerdings blieben uns kleinere Unfälle wie "ausversehen durch die Nase eingeatmet, Hustenkrampf bekommen, Unmengen von Salzwasser geschluckt, ins Atemgerät gekotzt und dadurch Unmengen von Fisch angelockt" ( leider ) erspart. Genauso soll es aber schon mehrfach vorgekommen sein:) das erklärt sicher auch die ganzen Fische, die uns dauerhaft umschwimmten und beobachteten, immer in der Hoffnung, dass einer der Tauchanfänger dank des Maskenskills ein wenig Thaiessen im Ozean verteilt.
Nachdem wir die Skills also alle im stehtiefen Wasser ( aber UNTER Wasser ) bestanden hatten, ging es in eine Tiefe von ca. 7m. Neue Skills wie zur Oberfläche treiben, Jacket aus- und anziehen etc. wurden erfolgreich hinter uns gebracht.

3. Tag Tauchen/Theorie:
Am 3. Tag hieß es um 7h treffen, das Boot sollte uns vor allen anderen zum "Japanese Garden" bringen, damit wir ganz in Ruhe unseren ersten richtigen Tauchgang machen konnten.





Wir waren tatsächlich das erste Boot. Schnell umgezogen, Ausrüstung? Check! Ab ins Wasser. Runter auf 12m. Alle 30 cm Druck ausgleichen. Kurzes knacken im Ohr - Druckausgleich hat funktioniert. Gleich nochmal. Nase zuhalten und leicht durch die Nase ausatmen. Nichts! Schlucken - nichts. Kiefer hin- und herbewegen. Auch nichts. Das Druckgefühl wird immer stärker, überall nur Wasser! Was jetzt? Soll ich wieder hoch oder was?! Ein letztes Mal noch schlucken, Nase zuhalten und gegenatmen! Dann: kurzes Knacken und Pfeiffen - alles klar, Trommelfell ist wieder gerade! Puhh, nochmal Glück gehabt! Das geht so lange bis man seine gewünschte Tauchtiefe erreicht hat. Sollte man das mal vergessen, was aufgrund der durch den Druck entstehenden Schmerzen recht unwahrscheinlich ist, platzt durchaus mal das Trommelfell.
Hat man es erstmal heil nach unten geschafft, ist so geflashed und vergisst vor lauter Fisch die Zeit, bekommt man möglicherweise ne Stickstoffnarkose. Tranceähnlicher Zustand, durch den es vorkommen kann, dass man plötzlich meint, sich mit einem vorbeischwimmenden Octopus unterhalten zu müssen*_* sollte man aus Panik vor sich selbst dann zu schnell auftauchen, entkommt man zwar dem Trancezustand, erleidet aber einer Dekompressionserkrankung. Stickstoffbläschen verteilen sich im Körper und verstopfen Arterien und Gelenke und sonstwas.
Ansonsten ist tauchen aber ungefährlich, man muss sich nur entspannen, relaxen, chillen unter Wasser. In Ruhe einatmen und das Ausatmen nicht vergessen ( sonst droht die Lunge zu platzen ). Also alles gaaanz eaaasyy. Tauchen lernen kann man übrigens mit 10 Jahren..

Also, 3. Tag. Zwei Tauchgänge am Vormittag, jeweils um die 40 Minuten und ca. 12m tief. Neben einigen Skills konnten wir uns hier zum ersten Mal ein wenig auf die unglaublich faszinierende Unterwasserwelt konzentrieren. Wir sahen Kugelfische, riesige Seegurken, Drückerfische, Seesterne, Clownfische, Shrimps, Korallen, Seeigel und unendlich viele andere Meeresbewohner.
All ihr anderen vom Tauchen schwärmenden Reiseblogs: ihr hattet Recht! Eine völlig andere, total faszinierende Welt. Man gleitet schwerelos durch sie hindurch, als wäre man Gast auf einem anderen Planeten. Wer die Möglichkeit hat und keinen Tauchschein macht, wird den größten und vermutlich schönsten Teil unseres Planeten nie kennenlernen.

Der Nachmittag holte uns in die Realität zurück: Theorieunterricht! 3 Stunden! 38 Grad! Ventilator! Stromausfall...

4. Tag Tauchen/Theorie/Prüfung
Auch am vierten Tag ging es zur unverschämten Zeit morgens um 7h raus auf's Meer.







Diesmal zur Shark Bay. 50 Min. in einer Tiefe von knapp 18m. Überall riesige Korallen. Überall wimmelte es von Fischen in groß, klein, bunt, dünn und fett. Die Korallen waren teilweise mehrere Meter hoch. Wir knieten uns auf den Grund und hätten noch stundenlang dem ängstlichen Kugelfisch oder dem leicht gefährlichen Drückerfisch beim Verteidigen seines Reviers gegen die unzähligen anderen Fische beobachten können.



Allerdings wurden wir auch hier wieder von den Skills in die Realität zurückgeholt. Maske ab, Maske wieder auf, Wasser mit der Nase aus der Maske blasen. Easy!
Im zweiten Tauchgang ging es dann nochmal auf 15m runter. Nur 100 m vom ersten Tauchspot entfernt. Der Meeresboden war komplett bedeckt mit Sand, keinerlei Korallen, nur 3 kleinere Felsen, an denen sich das gesamte Leben abspielte. Crazy!



Am Nachmittag hieß es dann Antreten zum Exam please! 50 Fragen multiple choice. Auch weil der Test die meiste Zeit über ohne Aufsicht stattfand, stellte er sich als relativ einfach heraus..

Yeah! Wir haben unsere Open Water Lizenz. Die Eintrittskarte zum Erkunden der Ozeane all over the World. Wir gehören dazu, zur großen Taucherfamilie*_*



Übrigens, tauchen ist seit langem nicht mehr so nerdy, wie vielleicht noch vor mehreren Jahren. Man benötigt keine Tauchglocke mehr oder ähnliche oldSchool-Sachen. Heutzutage reicht fast schon ne gewöhnliche Tauchmaske. Alles gaaanz easy! Ganz relaxt!

Wir können "Master Divers" auf Ko Tao uneingeschränkt empfehlen! Super nettes Team, professionelle Arbeit, viel Spaß, guter Preis und rundum beste Betreuung. Vielen, vielen Dank auch nochmal an Simone, unserem Dive-Instructor, für all die Tipps fürs Tauchen, aber auch für unsere weitere Reise!